Die Ruhestandsplanung vereint die finanzielle Planung für den Ruhestand mit der strukturierten Betrachtung von Vermögen, Einkommen, Vermögensallokation, Wohnsituation, Verfügungen sowie zentralen Störfaktoren.
Darüber hinaus berücksichtigt sie die Themen Erben und Schenken in ihrer Wirkung auf die Gesamtplanung.
Ziel ist es, für den Kunden ein stimmiges Gesamtkonzept zu entwickeln, das es ermöglicht,
den Ruhestand als „längsten Urlaub seines Lebens“ zu genießen und gleichzeitig verantwortungsvoll für sich und seine Familie vorzusorgen.
Die Ruhestandsplanung ist damit keine isolierte Finanzplanung, sondern eine Lebensphasenplanung mit finanziellem Schwerpunkt.
Die Ruhestandsplanung ist ein übergeordneter Ordnungs- und Steuerungsbaustein innerhalb des Beratungskonzepts.
-
Sie nutzt Ergebnisse aus dem Vermögensaufbau und der Altersvorsorge.
-
Sie integriert diese in eine lebensphasenbezogene Gesamtlogik.
-
Sie priorisiert und strukturiert Entscheidungen im Hinblick auf Ziele, Wünsche und Sicherheit im Ruhestand.
Der Baustein ist inhaltlich eigenständig, aber logisch mit den Bausteinen Vermögensaufbau und Altersvorsorge verknüpft.
Stellung im
Gesamtkonzept

Die 7 Phasen des
Ruhestandskonzepts
Phase 1:
Ziele, Wünsche &
IST-Situation
Bestandsaufnahme mit Ziele, Wünsche, Prioritäten und Status Quo:
Kunde entscheidet, welche weiteren Phasen er umsetzen möchte.
Phase 2:
Störfaktoren
erkennen & einordnen
Auf Grundlage von Phase 1 wird bewertet, welche Störfaktoren vorhanden sind und wie der Kunde dagegen bereits geschützt ist oder was noch zu tun ist:
-
Tod
-
Absicherung Vermögenswerte wie Immobilien
-
Pflegerisiko
-
Betreuungsverfügung, Vorsorgevollmacht
und Patientenverfügung
Phase 3: Analyse -
Einnahmen, Ausgaben, Vermögen (Ruhestandsbilanz)
Ist die rechnerische und strukturelle Grundlage für die weiteren Phasen > übersetzt Ziele und Wünsche in eine belastbare Ausgangslage > kein optionaler Schritt, sondern elementare Grundlage
Phase 4:
Einkommensstrategie
Stellt sicher, dass der gewünschte Lebensstandard im Ruhestand ist und berücksichtigt Inflation sowie Lebenserwartung.
Klarer Plan, wie die Basisausgaben über lebenslange Leibrenten gedeckt werden sollen und wie für die Komfort- und Luxusausgaben der Vermögensaufbau aussehen soll (gleiches Prinzip der Ausgaben analog zur Altersvorsorge)
Zentrale Entscheidungsphase: Ob und wie die Einkommensstrategie umgesetzt wird
Phase 5:
Wohnsituation (optional)
Prüfung ob die aktuelle Wohnsituation finanziell tragfähig ist im Ruhestand und Bewertung der räumlichen und logistischen Haltbarkeit
Phase 6:
Vermögensübertragung
Auf Basis der vorherigen Phasen wird geprüft, ob Handlungsbedarf bei Erben und Schenken besteht. Der allgemeine rechtliche und steuerliche Rahmen wird skizziert. Keine Rechts- oder Steuerberatung, sondern:
-
Strukturierung anhand bisheriger Phasen
-
Zielabgleich
-
Koordination und Übergabedokumentation für konkrete Umsetzung in Kooperation mit Steuerberater, Notar und/oder Rechtsanwalt
Phase 7:
Vermögensallokation
im Ruhestand
Wird abgeleitet aus den Entscheidungen der vorherigen Phasen. Grundlagen sind vor allem:
-
Einkommensstrategie
-
Wohnsituation
-
Vermögensübertragende Rahmenbedingungen

Leistungsabgrenzung & Rollenverständnis
Die Rolle innerhalb der Ruhestandsplanung ist hier die eines strukturierenden und koordinierenden Partners, nicht die eines ausführenden Spezialisten. Hier erfolgt eine Aufbereitung für die Fachleute, um kanalisiert direkt in die Umsetzung der Ziele des Kunden gehen zu können.
Eigene Kernleistungen
-
Vermögensplanung
-
Einkommensplanung
-
Vermögensallokation
-
Erkennen und Beseitigen von Störfaktoren (z. B. Tod, Pflege, Sachrisiken, fehlende oder unklare Regelungen)
-
Erstellung von Patientenverfügungen und Vollmachten
-
Strukturierung, Priorisierung und Einordnung aller relevanten Themen in ein gesamthaftes Ruhestandskonzept
Wohnsituation
Die Wohnsituation wird dahingehend bewertet, ob sie:
-
finanziell tragfähig im Ruhestand ist
-
räumlich sowie funktional auch im höheren Alter haltbar erscheint.
Kooperation mit Fachleuten
Für folgende Themen erfolgt keine Detail- oder Fachberatung, sondern eine Einordnung in den Gesamtrahmen und die Koordination mit geeigneten Fachleuten:
-
Erben
-
Schenken
-
steuerliche Gestaltung dieser Themen
-
vertiefte rechtliche Ausgestaltung der Wohnsituation
-
Testamentserstellung
Pricing / Abgrenzung Honorarberatung &
Provisionsgeschäft
Die eigentliche Leistung der Ruhestandsplanung ist Ihr Ruhestandskonzept mit dem Ergebnis einer Einkommensstrategie, Bewertung der Störfaktoren, Vorbereitung für Vermögensübertragungen und die passende Vermögensallokation.
Die Beratung geht in diesem Bereich weit über eine originäre Versicherungsberatung hinaus.
Deswegen ist dies eine reine Honorarleistung mit einem Honorar von 500 EUR und der Kunde erhält hierfür ein sehr umfassendes Konzept für die genannten Bereiche.
Durch das unabhängige Konzept kann er sich im Anschluss frei entscheiden, ob er Teilbereiche oder alles mit uns umsetzt oder hierzu eigenständig in die Umsetzung geht.
Bei einer Umsetzung über uns gibt es keine zusätzlichen Honorare, sondern dann erfolgt meine Vergütung über die Provisionen, die ich von den Produktpartnern erhalte.
Voraussetzung für eine sinnvolle Ruhestandsplanung sind:
-
aktive Vorbereitung
-
Offenlegung aller Vermögenswerte
-
Offenheit für Struktur und Selbstreflexion
Ohne diese Voraussetzungen entstehen keine belastbaren Ergebnisse.

